Samstag, 27. März 2010

Unsere Erde - Der Film.

"Unsere Erde" kam erstmals am 26.03.2010 im Free-Tv. Und dieser Film hat es verdient hier genannt zu werden. Wer diesen Film nicht gesehen hat, verschließt entweder die Augen, oder hatte einfach keine Zeit bis dato. Wie auch immer - der folgende Trailer ist ein kleiner Ausschnitt aus einem grandiosen Film.

Trailer ab:


Samstag, 20. März 2010

Ein Mensch ist nicht wie seine Kleidung.

„Kleider machen Leute – zumindest war das so bis heute“

Es ist ein normaler Dienstagmorgen. Ich fahre auf meinem Fahrrad in Richtung Schule. Dabei trudelt leise im Hintergrund mein MP3-Player. Ich komme an einer Sparkasse vorbei. Ein Mann mit Aktentasche steht mit einem Kollegen draußen. Einer sagt: „Ah, Herr Ferchzell! Wie stehen die Akten?“ Sie lachen und plauschen. Doch der eine Bankier trägt sportliche Schuhe und eine Jeans. Ein grünes T-Shirt trägt er ebenfalls. Erst im Nachhinein fällt mir das auf und ich denke mir: Bei dem würde ich mich nicht beraten lassen. Aber warum denn eigentlich nicht? Er berät mich vielleicht besser als sein Kollege – mit Anzug.

Wem hättet ihr euer Geld anvertraut? Dem mit dem Anzug, denk ich mal. Ich auch. Ein Bankier im grünen T-Shirt – kann ja nur ein Witz sein. Bankiers haben nun einmal einen Anzug und eine Krawatte. Das macht sie zwar nicht besser aber der Polizist trägt ja auch nicht rosa. Nein, der Polizist trägt grün und manchmal auch blau. Jedenfalls haben wir eine Vorstellung wie man auszusehen hat. Obersten Rang hat die Uniform. Wer eine trägt steht ganz weit oben und er wird respektiert und geachtet. Von manchen auch geächtet. Naja aber das ist eine besondere Form von Kleidung. Sowas trägt man nicht in der Freizeit – aber ein lockeres Hemd trägt man. Von Ed Hardy? Von Hilfiger? Oder nur von einem Kleidungsmarkt mit zwei Buchstaben? Das ist wichtig. Denn wenn man Hilfiger trägt ist das schon eine feine Sache. Man zeigt, dass man Geld hat. Man zeigt, dass man Stil hat. Man zeigt, dass man dazu gehören möchte, zur Gesellschaft, welche sehr darauf achtet was man trägt. Der Mensch denkt in Schubladen. Ganz unten steht der Blaumann (nicht der Polizist in blauer Uniform). Oben der Anzug und die Uniform. Zwischendrin ist dann die Abteilung: Markenkleidung und die Nicht-Markenkleidung. Wenn man also einen Blaumann von keiner Marke trägt ist man ganz unten. Ganz weit unten. Zumindest bei dieser Gesellschaft. In der Schule gibt es sowas auch. An vielen soll es, so hört man, eine unterschwellige Trennung geben. Wer kein „Burton“ trägt gehört einfach nicht dazu. Punkt. Daher hört man ja auch immer leise von einer Schuluniform – wie es sie in England, als Beispiel, gibt. Aber ich will schon anziehen was mir gefällt und eine kratzige Uniform würde mir da nicht gefallen. Obwohl es das Zusammengehörigkeitsgefühl stärkt. Aber ein Mensch ist ja nicht so wie seine Kleidung – denn sonst wären ja die Bahnangestellten mit ihrer Uniform seriös und kompetent. Menschen mit einem Blaumann (von keiner Marke) sind bestimmt richtig nette Menschen. Warum sollten sie es auch nicht sein. Dieser könnte ja auch sehr seriös und sensibel sein. Aber wir glauben dann, wenn er aufgrund seiner Arbeit (ich gehe davon aus, dass man sowas nicht in der Freizeit trägt) diesen Blaumann trägt, grob und unseriös ist. Eben das typische Klischeedenken der Gesellschaft – ein Bauarbeiter ist eben grob. Komisch, denn ein Bankier kann ja auch in seiner Freizeit einen Blaumann tragen – wird dadurch aber kein anderer Mensch.

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Bild aus: http://www.karriere.de/mediadatabase/10794966_large.jpg

Kleider machen Leute und ja – so ist es bis heute. Aber wir sollten vielleicht ein wenig umdenken. Putzfrauen (und Männer) tragen ja auch eine Uniform und sind wichtig. Genau wie der Mann auf dem Bau und der Mann oder die Frau in der Bahn. Alles Menschen die wir respektieren sollten. Und in der Schule sollten die Kinder von heute sich überlegen, ob es „cool“ ist auszusehen, wie jeder andere. Der Bankier im grünen Shirt mag zwar nett sein aber ich finde, dass er seiner Arbeitsstelle nicht angemessen angezogen ist. Daher bleibt mein Geld bei dem Mann im Anzug. Punkt.

Mittwoch, 17. März 2010

Piraten.

Jetzt möchte ich euch eine Partei vorstellen, die in den letzten Jahren immer mehr Stimmen gewonnen hat und von der immer öfter geredet wurde. Doch was wollen die eigentlich? Wer wählt die? Hier ist ein kurzer Beitrag zur Piraten Partei. Zuerst ein kleines aber wirklich sehr interessantes Video der Partei:


Die Piratenpartei ist eine internationale Partei. Diese gibt es in der Schweiz, in Österreich, in Schweden und auch in Deutschland. Die Partei ist noch sehr jung – sie wurde erst am 10. September 2006 gegründet. Es sind geschätzte 12.000 Mitglieder, die die Piratenpartei hat und das Durchschnittsalter liegt bei 31 Jahren. Der Parteivorsitzende selbst ist auch noch in einem guten Alter: Jens Seipenbusch ist 42 Jahre jung.

Die Piratenpartei möchte verstärkt auf die Bürgerrechte achten und diese verteidigen. Die Ziele sind ebenfalls:

- Informationelle Selbstbestimmung

- Transparenz

- Patentrecht

Und auch die Bildung darf bei der Partei nicht fehlen. Bei welcher Partei geht es eigentlich nicht um Bildung? Aber passiert ist nie was, außer das umstrittene und von den Schülern gehasste G8 und Studiengebühren. Vielleicht hat die Piratenpartei mehr zu bieten. Bildung ist aber Nebensache. Zumindest bei der Piratenpartei – hauptsächlich geht es um neue Medien, vor allem das Internet. Aber über das Internet habe ich ja bereits meine Meinung gebildet.

So, ich denke für einen kurzen Überblick reicht das. Mehr Informationen gibt es auf der Seite, wo denn sonst, im Internet: PIRATEN!


Samstag, 27. Februar 2010

Tschüssikowski.

Es wird Zeit für etwas politisches. Diese doofe Hartz 4 Debatte, angeführt von Herrn Westerwelle, hat wohl schon jeder mitbekommen. Wenn ein Kabarettist seine Maske fallen lässt und Ernst macht, dann ist die Lage nicht mehr lustig. Aber was rede ich hier um den heißen Brei. Hier ist "Fonsi" - Film ab.


Auf Wiedersehen. 



Christian Springer (hier als Fonsi) ist deutscher Kabarettist und Autor. Ihn kann man meist im 'BR' sehen. Seit 2006 moderiert  er die Fernsehsendung "Aschermittwoch der Kabarettisten". Die Sendung lehnt sich an den am selben Tag stattfindenden politischen Aschermittwoch der Parteien an.



Mittwoch, 24. Februar 2010

Das geht an die Psyche.

„Citius, altius, fortius - Schneller, höher, stärker“

Wie ist das offizielle Motto der Olympischen Spiele? Dabei sein ist alles? Denkt man. Das wirkliche Motto der Olympischen Spiele lautet: „Schneller, höher, stärker“. Überraschend, oder? Eigentlich weiß man ja auch, dass es bei Olympia um Medaillen geht und nicht darum, dass man dabei war. In jeder Zeitung, auf jedem Radiosender, in jeder Sportausgabe des Fernsehens sieht und hört man einen aktuellen Medaillen-Spiegel und niemand interessiert es, wer letzter wurde und einfach „dabei war.“ Diese Olympischen Spiele in Vancouver wurden mit einem tragischen Ereignis überschattet. Nodar Kumaritaschwili verunglückte tödlich als Rodler bei einem Testlauf. Sowas lässt sich auf die Dauer nicht vermeiden, aber sollte man vielleicht nicht mal Leistungs- und Hochleistungssport hinterfragen?

Hochleistungssport – man trainiert täglich seinen Körper und seine Kondition. Jeder kleinste Fehler wird verbessert und jede tausendstel Sekunde und jeder Millimeter wird heraus gekitzelt. Die Perfektion und die absolute Beherrschung des Sports begeistert das Publikum und Medien stürzen sich auf die Sportler. Jeder fordert und das Publikum treibt einen zu Höchstleistungen. Die Sportler stehen, vor allem bei Ereignissen wie Olympia, im Fokus der Öffentlichkeit. Das ist stressig und man steht enorm unter Druck – das geht an die Psyche. Sportarten, in denen man fast das ganze Jahr über im Fokus steht, können besonders schwere Folgen nach sich ziehen. Das beste Beispiel ist der Fußball. Sebastian Deisler, damaliger Spieler des FC Bayern München, hörte vorzeitig auf. Er galt als das Talent überhaupt im deutschen Fußball. Als er, aus psychischen Gründen, aufhörte wurde er von manchen als „Weichei“ bezeichnet. Das sei mal so dahingestellt. Und vor nicht all zu langer Zeit beging Robert Enke Suizid, als damaliger Anwärter als Nationaltorhüter für die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Beide Beispiele zeigen, wozu Medien und der damit verbundene Druck im Stande sind. Aber es gibt auch die schönen Seiten des Hochleistungssports, so ist es ja nicht. Wenn man den Hochspringer anlaufen sieht und dann dieser in der Luft schwebt. Die Zuschauer machen schnell einen Schnappschuss. Der Körper des Hochspringers ist nur hauchdünn von der Latte entfernt. Wenn jetzt ein Muskel zuckt ist es aus und vorbei. Aber natürlich schafft er es und das Stadion tobt. Das sind die schönen Momente. Aber nicht jeder schafft es bei den Besten zu sein. Vielleicht weil diese nicht gedopt haben? Doping finde ich ein Unding und mal ehrlich: Wer hat schon gerne Schweineblut in seinem Körper? Nein, mal Spaß bei Seite. Doping ist das unsportlichste was man machen kann, denke ich. Es gibt so eine Sportlerehre. Und dopen ist feige und krank. Dann lieber einen Sportler, der eine Sekunde später ins Ziel kommt. Da weiß ich auch, dass er das mit Leidenschaft macht und für den Sport lebt.
Aber hier werden nur die populären Sportarten wie Fußball oder Hochsprung erwähnt. Unter Leistungssport fällt auch beispielsweise das Tanzen. Das wird oft unterschätzt und belächelt. Aber ich habe großen Respekt vor Tänzern, nicht nur weil Doping da weniger vorkommt. Das ist Konzentration, Koordination und Geschick auf höchster Ebene. Solche Sportarten sollte man mit Respekt gegenübertreten und nicht mit Füßen treten. Manch ein Tänzer hat mehr Geschick in den Füßen als ein Profifußballer.


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Bild aus: http://www.trainer-baade.de/wp-content/photos/fussballschuhe_2.jpg


Ja, der Hochleistungssport hat viele Gesichter. Gute, wie schlechte und auch überraschende. Für den Zuschauer ein Spektakel, für die Sportler manchmal aber sogar tödlich. Wie beim georgische Rodler Nodar Kumaritaschwili. Schlimme Sache, die da passiert ist. Und eine alte Sportweisheit kommt da leider zum Vorschein. Sport ist eben manchmal wirklich Mord.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Die schwarze Lunge des Internets.

«Das WWW ist auch maßgeblich für die Idiotisierung der Öffentlichkeit verantwortlich.»


Es war der 30. April 1993. Ein bedeutender Tag für mich und dich. Ich denke jeder weiß, wovon ich rede. Oder nicht? Der 30. April hat unser Leben verändert! Unser aller Leben! Es ist erst 16 Jahre her. Aber beeinflussen tut es uns voll und ganz. 75% Prozent der Deutschen sind davon betroffen – Tendenz steigend. In dem schönen Niederlanden sogar 81% und auf der ganzen Welt hinterlassen wir spuren. Ja, die Rede ist vom Internet. Das World-Wide-Web. 1,3 Milliarden Menschen nutzen es – natürlich auch hier die Tendenz steigend. Können wir ohne das Internet überhaupt noch leben?

Internet macht dumm. Jetzt werden einige aufschreien und die Hände in das Gesicht schlagen. 'Es gibt doch Wikipedia, und Google sagt mir auch alles wenn ich was wissen will!‘ – wird der Durchschnittsbürger hier sagen. Richtig, Google sagt alles was ich wissen will! Das ist echt grandios. Aber liegt hier nicht das idiotische? Denn im Internet finde ich doch nur die Dinge, die ich auch suche. In der Zeitung beispielsweise findet man Artikel, von denen man nicht wusste, dass sie einen interessieren. Das ist Internet ist klug, sehr sogar. Es scheint alles zu wissen. Alles! Aber das Internet hat auch seine Schwachstellen – die aber kann man nicht mit Google herausfinden. Alleine auf Facebook werden täglich 14 000 000(in Worten: Vierzehnmillionen) Fotos hochgeladen. Das ist noch gar nichts gegen die 3 000 000 000 (in Worten: Dreimilliarden) Videos, welche bei Youtube heruntergeladen werden. Damit könnte sich die Hälfte der Menschheit ein kleines Filmchen anschauen. Das sind keine ausgedachten Zahlen - das ist die Realität. Und mit diesem Datenansturm wird das Internet irgendwann überfordert sein. Das Internet ist vielleicht erst 16 Jahre alt – also noch ein Teenager – aber muss schon einiges bewältigen. Die Lasten sind schwer und das Internet ist ja kein übernatürliches System. Es ist ein System, welches wie ein Kartenhaus zusammensacken kann. Larry Irving von der Internet Innovation Alliance rät daher die Netzkapazität zu erhöhen denn sonst stürze der Stillstand, der durch die veralteten Kupferkabel verursacht wird, das Internet ins Chaos. Glasfaberkabel können viel mehr Informationen transportieren. Aber sowas kostet auch Geld. Aber bis zum totalen Ausfall des Internets hat es bestimmt noch Zeit, wenn überhaupt diese Prophezeiung von Experten geschieht. Bis dahin können wir ja noch fleißig Chatten und uns in Netzwerken, wie StudiVZ, SchülerVZ und auch it’s learning, austauschen. Wir zeigen Emotionen mit Smileys, aber verlieren uns im Internet. Wir erschaffen eine neue Identität, denke ich. Ein Bild von uns, welches perfekt ist. Positive Eigenschaften werden besonders herausgeputzt und negative Eigenschaften werden touchiert. Wir sind selbstbewusster, offener und wir geben uns als den, den wir sein wollen. Eine zweite Identität wird geschaffen. In der Realität können wir dann meist dem Bild, welches wir erschaffen haben, nicht das Wasser reichen. Denn perfekt ist niemand – nicht einmal das Internet. Deswegen ist zu viel chatten ungesund. So wie das Rauchen. Da wird auch so lange geraucht, bis die Lunge schwarz ist und am Ende von dem Teer überlagert wird – bis die wahre Lunge nicht mehr zu erkennen ist.


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Bild aus :http://www.wissenschaft.de/sixcms/media.php/1434/zigarette03.jpg



So ist das also mit dem Internet. Kaum in der Pubertät und schon solche, für die Welt abhängigen, Probleme. Um das Riesen-Chaos zu verhindern müssen wir weniger im Internet sein. Weniger hochladen und herunterladen. Internet schadet uns auch selbst – also: Weniger ist mehr. Und der allgemeinen Müllhalde (Wikipedia) kann man ja auch nicht vertrauen. Ja, und noch ein Tipp von mir zum Abschluss: Fangt nicht mit dem Rauchen an!


Freitag, 5. Februar 2010

Der Hafer- und Bananenblues

In Zeiten von Avatar und sonstigen 3D Flimen habe ich folgendes gefunden. Das hat einfach einen eigenen Post verdient.
Meine Damen und Herren: Der Hafer- und Bananenblues !




Für die jüngeren unter uns: Das ist das Äffle und Pferdle. Sie sind bekannte Figuren der ARD und dienten als Werbetrenner. So wie die Mainzelmännchen des ZDFs, welche wahrscheinlich bekannter sind. Wer mehr Informationen haben möchte: Äffle und Pferdle.

Freitag, 22. Januar 2010

In Haiti redet keiner vom Klimawandel.

„Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand“

Ein Erdbeben. Tausende Tote. Haiti ist das aktuellste und wohl in der letzten Zeit schlimmste Beispiel wozu Mutter Natur in der Lage ist. Wie konnte das passieren? Das ist schnell und einfach erklärt: Wie ein Mutter-Kind Konflikt. Platten haben sich aneinander gerieben bis es zum riesen Krach gekommen ist. Einziger Unterschied: Es gab Tote. Sofort sind hundert Flugzeuge dort hin geflogen aber es gab nur geschätzte 20 Landestellen. Der Rest fliegt im Kreis und wartet bis er landen darf – und dann wundert sich einer, dass wir im Sommer schwitzen wie die Hähnchen am Grill. Aber Respekt an die, die da freiwillig helfen.


60 Sekunden reichen aus, um ein Chaos perfekt zu machen. Die SPD hat dafür einen ganzen Wahlkampf gebraucht. Ein Erdbeben der Stärke 7,0 und die Anzahl der Toten weiß man noch nicht so genau. Man geht von 200.000 Toten aus und das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Ganz Freiburg wäre damit auf einem Schlag weg. Eine ganze Stadt. Und dann gab es auch noch ein Nachbeben der Stärke 6,0 womit keiner gerechnet hat. Naja gut, war ja nicht das erste Mal, dass uns die Natur auf diese Weise staunen lässt. Der Tsunami 2004 ist da auch ein gutes Beispiel.
Aber warum passiert denn sowas? Sowas schreckliches? Gut, es passiert mit Sicherheit nicht, weil wir so böse zu der Natur sind und böse Absichten haben. Es passiert, weil es passieren muss. Die Erde gibt es schon seit 4,6 Milliarden Jahren und Platten haben sich schon immer verschoben. Das klingt sehr nüchtern und unspektakulär aber so ist das nun. Aber natürlich ist es nicht gut wenn man gegen die Natur kämpft. Regenwald abholzen und dann schön mit einem Privatjet um die Welt – das sieht Mutter Natur nicht gerne und sie handelt auch sofort. Klimawandel. Ich weiß aber nicht genau, ob dieser Winter dazu gehört hat. Wenn doch, dann wird das Thema komplett überbewertet. Klimawandel ist eh wie Tokio Hotel – jeder redet drüber und findet es schlecht, aber keiner macht etwas dagegen. Aber zurück nach Haiti, denn da redet momentan keiner über den Klimawandel bzw. Tokio Hotel. Dort hat man Angst vor Krankheiten und Seuchen. Plünderern und Vergewaltigern – denn die ganzen bösen Buben sind natürlich aus dem Gefängnis geflohen und machen sich einen flotten Lenz.
Wir haben hingegen andere Seuchen wie Mario Barth am Hals. Auch nicht schön.


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Bild aus: http://static.rp-online.de/layout/fotos/HB8HHhxM.jpg


Extrem schlimme Sache in Haiti. Die Katastrophe hat vielleicht erst begonnen mit den Spätfolgen. Und wirklich Respekt vor den ganzen Helfern dort – Chapeau! Aber man sieht wirklich, dass man nicht gegen die Natur ankommt. Wenn die will, dann macht die. Ohne Ausnahme. Deswegen sollten wir mal überlegen, wie wir mit dem kostbarsten Schatz, der Natur, umgehen sollten.

Mittwoch, 6. Januar 2010

Handstände an Flughäfen.

„Freiheit schützt man nicht, indem man sie abschafft.“


Jamba hat es vor gemacht und nun zieht die Regierung eventuell nach. Die Rede ist von dem Körperscanner. Er wird auch liebevoll als Nacktscanner bezeichnet. An Flughäfen soll dann der Reisende auf das gründlichste Untersucht werden. Überall – wirklich überall. Auch unter den Armen. Ist das richtig? Darf man das? Ist das nicht unanständig? Am Besten frage ich den SMS-Guru.


Ist es denn wirklich schon soweit gekommen? Man will doch nur fliegen. Bis auf die Haut wird man da gescannt. Irgendwie unheimlich und bei dem Gedanke fühl ich mich nicht gleich sicherer. Irgendwo ist nämlich auch mal gut. Terroristen wird das eh nicht abhalten – wenn die wollen, dann machen die auch. Jetzt stellt man sich mal folgende Situation vor: Dieser Scanner wird eingeführt und ein Jahr später muss das Türmchen in Dubai dran glauben. Was kommt dann? „Ausziehen und einen Handstand bitte!“. Ich hoffe nicht, da ich den Handstand nicht mehr beherrsche.

Aber Einzeltäter kann die Maschine bestimmt überführen. Klar. Aber ist es dass Wert? Also ich meine natürlich wäre das eine super Sache aber der letzte große Erfolg von Terroristen mit Flugzeugen ist jetzt fast ein Jahrzehnt her. Die Zwillingstürme. Das war schrecklich aber damals war man nicht auf den Stand von heute: Plastiktüten, in denen man nur 100ml Flüssigkeit mitführen darf. Heathrow wurde entschärft (2006). Und mehr fällt mir nicht ein. Ach doch, auf einem Segelflugplatz ist ein Segelflugzeug ungebremst in die Menschenmassen geflogen. Das ist auch gar nicht solange her. Oh Gott. Zum Glück ist nichts passiert! Vielleicht hätte der Nacktscanner geholfen. So ein Mist. Naja, aber eigentlich war ja die Regierung dagegen. Kein Witz. So einen Unfug wollte diese nicht mitmachen. Gut, eine Mauer sollte es ja auch niemals geben. Und leider bleibt unsere Privatsphäre auf der Strecke. Was ist wenn ich ein Piercing unter dem Arm habe? Gott behüte. Am Besten man trägt seine Piercings dort, wo man sie auch sieht.

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Bild aus: https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEjZ-G0TIDbiFhx-1pOkyzPko7dqz6shE1-ql2FNH0VoPXT79FffeUvcoXELTeA38DzDpVt-jKZgGbdXQnLbsKrNoI2zfPcCDjxgGyeLJMfqqJEI4Zb7C9R1ycgat0mXfuzbreARL-2aqyI/s400/piercing.jpg



Diese Scanner hat Gewinner und Verlierer. Gewinner ist einmal die Sicherheit und die Nacktschnecke. Der ist es eh egal. Verlierer ist die Menschheit und deren Privatsphäre. Was ist uns wichtiger? Sicherheit oder Privatsphäre? Denn: Privatsphäre ist wie Sauerstoff – man schätzt sie erst, wenn sie fehlt.

Montag, 4. Januar 2010

Lust auf mehr.

"Die Gesellschaft setzt sich aus nur zwei großen Klassen zusammen: die einen haben mehr Mahlzeiten als Appetit, die anderen weit mehr Appetit als Mahlzeiten."

Jetzt ein Schnitzelbrötchen, oder? Oder doch lieber ein Stück von dem Leberkäse. Das Salami-Brötchen sieht aber auch gut aus, aber da mag ich die Gurken nicht so gerne. Da! Die kleine Pizza - heute im Angebot. Aber bitte mit Belag. Zum Glück kostet die heute nur 1,80€. Mit so einer Pizza kann man echt nichts falsch machen - ist wie eine durchsichtige Wundertüte. Man weiß was darin ist aber man freut sich trotzdem darauf. Lecker!

So geht es mir fast täglich. Die Auswahl ist so riesig. Man kann schon sagen: Mehr Angebot als Nachfrage! Aber wen kümmert es. Mich nicht. Ich verputze meine Pizza und bin glücklich. Doch irgendwo ist doch immer ein Haken. Wie bei dem DSF Paket. Da heißt es ja auch: "Kaufen Sie sich 2 Handy's und Sie bekommen die Playstation Gratis. Und das alles nur für 1€!" Wer braucht schon 2 Handy's? Aber darum geht es ja nicht. Der Haken liegt beim Angebot. Wo hier zu viel ist, ist da zu wenig. Den meisten in Deutschland geht es gut. 13,9 Prozent liegen unter der Armutsgrenze. Das ist eigentlich viel, doch es gibt Länder, da liegt dieser Wert weit höher. Die meisten werden wohl jetzt an Afrika denken - Afrika ist kein Land. Aber bleiben wir dann doch gleich bei Kontinenten. Bleiben wir in Europa. Etwa 14 Million Kinder in Osteuropa und in der Gemeinschaft unabhängiger Staaten gehen nach einer Studie des UN-Kinderhilfswerks nicht zur Schule. Die Ausgaben für die Ausbildung seien ungenügend. (Welt Kompakt vom 21.9.2007). Das ist doch mal ein Wert: 14 Million. Das ist die gesamte Niederlande, ausgenommen das gute Flevoland. Kinder! Kinder, wacht mal auf! Also nicht die 14 Millionen in Osteuropa - sondern wir! Überall findet man "Fressbuden". Fressbuden ist ein treffender Ausdruck. Denn viele fressen. Das klingt hart, ist aber so. Es wird meist nicht gegessen, weil man so Hunger hat - es wird gegessen weil es schmeckt! Erst wollte ich meinen Eintrag: "Hunger auf mehr" nennen. Aber das ist falsch. Wir haben keinen Hunger. Es wird dann 'Frustessen' oder 'Nervennahrung' genannt. Oder die Zwischenmahlzeiten als 'Snack'. Früher, so hört man ja oft, gab es einen Apfel und ein Ei ("Appel un en Ei"). Heute gibts Leberwurst und Pizza (Läbberworscht un Pizza). Was ich von Pizzen, besonders die kleinen, halte ist bekannt. Doch sollte ich nun nicht überdenken, dass ich das nicht nötig habe? Warum sollte ich das noch essen? Weils schmeckt? Ich will auch nicht verhungern. Aber die Pizza kann ich mir sparen - und meinen starken Knochen auch. Am Besten es gibt diese Pizzen nicht mehr oder die wahnsinnig gute Qualität der Pizza lässt nach. Wer isst schon gerne eine verbrannte Pizza? Ich nicht. Nicht einmal bei Frustessen.

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Bild aus: http://lebensmut.files.wordpress.com/2009/11/verbrannte-pizza.jpg

Lust auf mehr aber Verständnis für weniger. Denkt einfach mal, wenn ihr gerade ein Schnitzelbröchten esst, an Menschen in Deutschland, Europa und Weltweit, den es nicht so gut geht. Die würden mehr als 1,80€ für die Pizza ausgeben, wenn sie das nötige Kleingeld hätten. Es gibt mehr im Leben als Essen - aber vergesst auch nie was es bedeutet in ein solches Brötchen zu beißen. Genuss auf höchstem Niveau.